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Philipp Moog wurde am 29. August 1961 in München geboren. Er ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Autor und Drehbuchautor.

Leben und WirkenBearbeiten

Film und FernsehenBearbeiten

Moog absolvierte sein Schauspielstudium am Neighborhood Playhouse, School of the Theatre, N.Y.C. und als Mitglied in Joanne Woodward's Actor's und Director's Lab. in New York. 1984 entdeckte ihn Regisseur George Roy Hill und engagierte ihn für seinen US-Kinofilm Die Libelle an der Seite von Diane Keaton. Im Fernsehen ist Philipp Moog seit Anfang der 1990er Jahre ein bekanntes Gesicht. Er wirkt sowohl in Komödien wie Eine Hand schmiert die andere und Angsthasen als auch in Dramen wie Nebelmörder, Kunstfehler oder Marias letzte Reise mit, für das er als Ensemblemitglied im Jahr 2006 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

An der Seite von Dieter Pfaff war Moog von 2000 bis 2007 festes Ensemblemitglied der ZDF-Krimi-Reihe Sperling. Zudem ist er in zahlreichen anderen Kriminalproduktionen zu sehen, darunter in Serien wie Der Alte, Wilsberg, Derrick und Tatort oder Fernsehfilmen wie Süden und der Luftgitarrist nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Ani, in Das Padua Prinzip, Ein Fall für Fingerhut mit Cordula Stratmann und Unter Verdacht – Laufen und Schießen. Seit 2009 läuft im ORF die Krimireihe Schnell ermittelt, in der Moog den mysteriösen Nachbarn der von Ursula Strauss dargestellten Kommissarin Angelika Schnell spielt.

Drehbuch Bearbeiten

Gemeinsam mit seinem Kollegen und Co-Autoren Frank Röth entwickelte und schrieb Moog die RTL-Serie SK-Babies, die in der Kategorie „Beste Serie“ für den Adolf-Grimme-Preis 1997 nominiert wurde. Darüber hinaus zeichnete er als Drehbuchautor für mehrere Folgen der ZDF-Reihen Sperling und Der Alte verantwortlich.

Seit dem 14. Januar 2010 läuft in Dieter Hallervordens wiedereröffnetem Schlossparktheater in Berlin die Uraufführung des Theaterstücks Die Nadel der Kleopatra, das von Philipp Moog und Frank Röth verfasst wurde. In den Hauptrollen agieren Cosma Shiva Hagen und Ingrid van Bergen

SynchronsationBearbeiten

eben seiner Arbeit vor der Kamera ist Philipp Moog auch als Synchronsprecher tätig, darunter wiederkehrend für Filmschauspieler wie Ewan McGregor, Owen Wilson, Orlando Bloom, Ioan Gruffudd und Guy Pearce sowie Seriendarsteller wie Neil Patrick Harris als Barney Stinson in How I Met Your Mother und als Patrick Winslow in Die Schlümpfe (2011), Jamie Bamber als Lee „Apollo“ Adama in Battlestar Galactica (2003–2009) und Mikael Persbrandt, bekannt aus Kommissar Beck – Die neuen Fälle. Des Weiteren synchronisierte er Peter Facinelli als Dr. Carlisle Cullen in Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen, New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde und Eclipse – Bis(s) zum Abendrot. Seine Stimme setzt Moog ferner zur Vertonung von Computerspielen ein, darunter als Obi-Wan Kenobi in Star Wars The Clone Wars: Lichtschwertkämpfe und als Targon in Legend: Hand of God. Ioan Gruffudd leiht er seine Stimme in King Arthur.

Tätigkeit als AutorBearbeiten

Im Herbst 2008 erschien beim DuMont-Verlag Philipp Moogs erster Roman Lebenslänglich, den er auch als Hörbuch einlas.

WerkeBearbeiten

  • 2008: Lebenslänglich, Roman, DuMont Verlag
  • 2008: Lebenslänglich, Hörbuch gelesen vom Autor, Patmos Verlagsgruppe
  • 2009: Die Nadel der Kleopatra, Theaterstück, Felix-Bloch-Erben Verlag

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

als SchauspielerBearbeiten

  • 1985: Die Libelle (The Little Drummer Girl) (USA), Regie: George Roy Hill
  • 1988: Derrick – Mord inklusive
  • 1989: Herbstmilch, Regie: Joseph Vilsmaier
  • 1989: Wie gut, dass es Maria gibt, dt. Familienserie (1989-1991)
  • 1991: Schuldlos schuldig, Regie: Rainer Wolffhardt
  • 1993: Le Tremplin (F) , Regie: Josée Dayan
  • 1993: Blankenese, dt. Vorabendserie (1993-1994)
  • 1994: Die Elsässer (Les Alsaciens) (F), Regie: Michel Favart
  • 1994: Der Soldatenmord von Lebach, Regie: Frank Strecker
  • 1995: Der Bulle von Tölz – Waidmanns Zank, Regie: Walter Bannert
  • 1996: Coming in, Regie: Thomas Bahmann
  • 1996: Johnny, Regie: Stefan Pantén
  • 1997: Der Bulle von Tölz – Mord im Irrenhaus, Regie: Walter Bannert
  • 1998: Menschenjagd, Regie: Markus Bräutigam
  • 1999: Das große Erbe (Nancherrow) (GB), Regie: Simon Langton
  • 1999: Eine Hand schmiert die andere, Regie: Peter Fratscher
  • 1999: Der Nebelmörder, Regie: Jörg Grünler
  • 2000: Das Traumschiff – Olympia 2000
  • 2000: Vera Brühne, Regie: Hark Bohm
  • 2001: Im Namen des Gesetzes, Regie: Olaf Götz
  • 2001: Tatort – Tödliche Tagung, Regie: Robert Pejo
  • 2001: Sperling und das Krokodil im Müll, Regie: Peter Schulze-Rohr
  • 2002: Der Bestseller – Mord auf italienisch, Regie: Jörg Grünler
  • 2002: Sperling und der Mann im Abseits, Regie: Marcus O. Rosenmüller
  • 2003: Nach so vielen Jahren…, Regie: Marek Gierzal
  • 2003: Sperling und die letzte Chance, Regie: Thomas Jahn
  • 2003: Sperling und die Angst vor dem Schmerz, Regie: Marcus O. Rosenmüller
  • 2004: Tatort – Nur ein Spiel, Regie: Manuel Siebenmann
  • 2004: Marias letzte Reise, Regie: Rainer Kaufmann
  • 2005: Die Liebe eines Priesters, Regie: Franz Gottlieb
  • 2005: Der letzte Zeuge – Das rosa Lächeln, Regie: Bernd Stephan
  • 2005: Kunstfehler, Regie: Marcus O. Rosenmüller
  • 2005: Sperling und der Fall Wachutka, Regie: Thomas Jahn
  • 2005: Sperling und die Katze in der Falle, Regie: Friedemann Fromm
  • 2006: Angsthasen, Regie: Franziska Buch
  • 2006: Tatort – Der Finger, Regie: Peter Fratscher
  • 2006: Sperling und die kalte Angst, Regie: Uwe Jansson
  • 2007: Tierisch verliebt, Regie: Ariane Zeller
  • 2007: Tatort – Bienzle und die große Liebe, Regie: Hartmut Griesmayr
  • 2007: Wilsberg – Filmriss, Regie: Reinhold Münster
  • 2008: Schnell ermittelt, Regie: Michi Riebl
  • 2008: Süden und der Luftgitarrist, Regie: Dominik Graf
  • 2009: Schnell ermittelt, Regie: Michi Riebl, Andreas Kopriva
  • 2009: Ein Sommer in Kapstadt, Regie: Imogen Kimmel
  • 2009: Das Padua Prinzip, Regie: Jan Ruziska
  • 2009: Unter Verdacht – Laufen und Schießen, Regie: Ed Herzog
  • 2010: Ein Fall für Fingerhut, Regie: Joseph Orr
  • 2011: Polizeiruf 110 – Cassandras Warnung, Regie: Dominik Graf

als DrehbuchautorBearbeiten

  • 1996-99: SK-Babies (mit Frank Röth, Idee, Konzept, Pilotfilm und Folge 1-10)
  • 2001: Sperling und das Krokodil im Müll (mit Frank Röth)
  • 2003: Sperling und der Mann im Abseits (mit Frank Röth)
  • 2008: Der Alte - Das schwarze Kreuz (mit Frank Röth)

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