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Pire war Huilens Schwester, Nahuels Mutter und eine Geliebte von Joham.

BiografieBearbeiten

Seit klein auf waren Pire und ihre zwölf Monate ältere Schwester Huilen die besten Freundinnen und engsten Vertrauten. Sie machten alles miteinander und waren in vielerlei Hinsicht wie Zwillinge. Für einen Menschen war Pire sehr schön, ihre Haut war heller als bei den anderen Leuten in ihrem Stamm und sie hatte ebenmäßige Gesichtszüge mit dichten, exotisch langen Wimpern. Während Huilen tüchtig und gehorsam war, träumte Pire lieber vor sich hin und glaubte an Wunder. Sie war sehr herzensgut und brachte es nie über sich, jemanden etwas böses zu tun. Außerdem war Pire frei von Vorurteilen und versuchte jedem eine Chance zu geben.

Mit sechzehn Jahren traf Pire dann auf Joham. Sie wusste sofort, dass er ein Vampir, bzw. ein Lobishomen und somit äußerst gefährlich und tödlich. Doch anstatt sie anzugreifen oder zu bedrohen, sprach Joham mit ihr und war freundlich. Er schien sich für Pire zu interessieren und sich von ihr angezogen zu fühlen. Pire selbst war von seiner Schönheit betört und merkte, dass sie sich schon nach dem ersten Treffen nicht länger ihr Leben ohne Joham vorstellen konnte. Sie hatte schon in ihrem Stamm viele Verehrer gehabt, doch das hatte ihr nie etwas bedeutet, obwohl sogar der Sohn des Stammeshäuptlinges um sie geworben hatte.

Jede Nacht schlich sich Pire raus und verbrachte ihre Nacht mit Joham. Sie war nur in seiner Nähe wirklich glücklich und genoss die Zeit mit ihm. Tagsüber fühlte sie sich unausgefüllt und sehnte sich mit aller Macht nach ihm Und obwohl sie das vor allen anderen verbergen konnte, bemerkte Huilen dennoch, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Sie hatte sich aufgrund der blauen Flecken auf Pires Haut und ihrem nächtlichen verschwinden schon einiges zusammengereimt und befürchtete das Schlimmste.

Huilen flehte Pire an, ihr zu sagen was passiert war und dass Pire damit aufhören sollte, falls sie wirklich mit einem Vampir verkehrte. Pire wusste, dass Huilen Angst um sie hatte, doch Joham hatte sie inständig gebeten, niemanden von ihrer Beziehung zu erzählen, und Pire konnte ihn nicht so einfach hintergehen. Obwohl es ihr sehr schwerfiel, sagte sie Huilen nichts und stellte dann, keine zwei Wochen nachdem sie Joham kennengelernt hatte, fest, dass sie schwanger war.

Zuerst vollkommen schockiert aber dann sowohl glückselig als auch besorgt lief Pire zuerst zu Joham und erzählte ihm von dem Baby. Er war sehr erfreut und riet ihr, sich zu verstecken, was für sie nachvollziehbar war. Sie hätte es auch ohnehin getan, da der Stamm versuchen würde ihr Baby zu töten, selbst wenn es sie mit umbrächte. Um ihr eigenes Leben hatte Pire keine Angst. Beinahe vom ersten Moment an empfand sie eine tiefe Liebe für ihr Baby und wollte es um jeden Preis schützen. Joham sagte Pire auch, dass er für gewisse Zeit fortmüsse, und obwohl Pire davon zuerst erschüttert war, übereugte Joham sie, auf ihn im Dschungel zu warten.

Aus Angst, sie könnte im Dschungel nicht alleine überleben, ging Pire heimlich zu Huilen und erzählte ihr alles. Sie erwartete nicht, dass ihre Schwester mitkommen würde, doch sie hatte es zutiefst gehofft und war erleichtert, als Huilen ohne zu zögern mit ihr ging.

Die beiden versteckten sich im tiefsten Dschungel. Huilen war eine ausgezeichnete Jägerin und versorgte Pire mit reichlich Wild. Mit der Zeit begann Pire Appetit auf Blut zu haben und glaubte, es sei ihr Kind, dass da auf sie einwirkte. Abgesehen von dem raschen Wachstum des Kindes kamen Huilen und Pire gut zurecht.

Das Kind hingegen wurde immer stärker und brach Pire immer öfter die Knochen. Sie litt schmerzen und Huilen empfand Hass auf Joham und das Baby. Sie sagte Pire, dass sie alles versuchen werde um sie zu retten. Pire verteidigte Joham und ihr Kind heftig und meinte, dass sie ihr Kind trotz allem über alles liebe und Huilen niemals verzeihen würde, wenn es von der Hand ihrer Schwester sterben würde. Pire ahnte schon, dass sie sterben würde und musste sich eingestehen, dass sie Joham wohl nie wieder sehen würde. Das schmerzte sie, aber sie hoffte dennoch einen Blick auf ihr Baby werfen zu können.

Als das Baby geboren wurde, riss es sich durch Pires Bauch und verletzte sie damit tödlich. Huilen versuchte alles und weinte verzweifelt. Pire schwand dahin, doch sie verlangte fiebrig von ihrer Schwester, sich um ihr Kind zu sorgen. Es war ein Junge, den Pire mit letzter Kraft, aber voller Liebe, Nahuel nannte. Seine Stärke und Geschmeidigkeit erinnerten sie an die Wildkatze, und ihr erschien der Name passend. Sie starb mit einem letzten Blick auf das wunderschöne Gesicht ihres geliebten Sohnes.

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